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Autotest Opel Vectra 2002

Technische Daten:
Opel Vectra 2002, 2.2 DTI Ecotec-Motor, 92 kw, 125 PS , Länge 4,596 Meter, Breite 2,036 Meter, Höhe 1,460 Meter, Radstand 2,700 Meter, Wendekreis 11,44 Meter.

Fahrverhalten:
Er braucht zwar auf der Autobahn etwas Anlauf, bevor er in Schwung kommt, aber dann fährt er ruhig auch bei Geschwindigkeiten zwischen 170 und 190 km/h. Was uns auf dem Weg nach Budapest quer durch Österreich sehr entgegenkam, war der Tempomat. Ein einfacher Knopfdruck links am Blinker-Hebel, und schon war man blitzsicher, weil nicht zu schnell. Dann einfach nur einmal das Bremspedal angetippt, und schon war der Tempomat wieder ausgeschaltet, unkomplizierter und effektiver geht es nicht. Die Blinker selbst allerdings sind gewöhnungsbedürftig, sie rasten nicht ein, sondern man muss nur leicht nach oben drücken, schon blinkt es, schaltet sich aber nicht immer gleich automatisch wieder aus. Die modernen Rückspiegel sind abgedunkelt, das ist angenehm, weil der nachfolgende Verkehr nicht blendet, allerdings ist es schwer, mit den abgedunkelten Spiegeln Entfernungen richtig einzuschätzen.

Stadtverkehr:
Leicht gängige Servolenkung, damit kommt man mit der Limousine auch gut durch die engen Seitenstraßen Budapests. Der rechte Rückspiegel fährt automatisch nach unten, wenn man den Rückwärtsgang einlegt, damit rumpelt man nicht gegen die Randsteine. Eine ungemeine Erleichterung beim Einparken sind auch die Sensoren, die vorne und hinten auf jeweils beiden Seiten angebracht sind. Wird es vorne rechts eng, piepst es vorne rechts, oder eben hinten links, wenn es dort eng wird – ein Riesenvorteil, vor allem wenn man in engen Straßen zwischen geparkten Autos rückwärts fahren muss und ja sonst eigentlich seine Augen überall haben müsste!

Infotainment:
CD-Wechsler, Radio, Navigationssystem alles vorhanden. Großes Plus: der 4-fach CD-Wechsler ist direkt im Gerät vorne angebracht, der Beifahrer kann also bequem während der Fahrt neue Musik auflegen, ohne dass man einen Zwischenstopp einlegen muss, den Kofferraum aufmachen muss, das Gepäck ausladen, um an den Wechsler im Kofferraum zu kommen, Gepäck wieder rein und weiterfahren – nein hier geht das alles bequem vom Beifahrersitz oder im Stand auch von Fahrersitz aus. Auch das Navigationssystem hat uns angenehm überrascht: nicht nur dass die Route schnell berechnet wurde – „Clara“ (das ist unser Spitzname für die nette Navigationsstimme) warnte uns sogar vor Staus und Behinderungen, und gab uns Ausweichrouten! Das Ganze kommt als Kurzinfo auf den angenehm großen und gut hoch platzierten Bildschirm, will man mehr Info, drückt man eine Taste und schon hat man die detaillierte Info, von wo bis wo genau der Stau, der geplatzten LKW-Reifen oder der Schwertransporter ist.

Komfort der Fahrgäste:
Die Sitze sind bequem, mit viel Beinfreiheit auch für die Passagiere im Fond, das sticht als erstes ins Auge. Großes Plus für all jene, die sich öfter auf dem Fahrersitz abwechseln: man kann seine Einstellungen individuell speichern, Fahrerwechsel, ein Knopfdruck und schon ist alles so eingestellt, wie man es persönlich braucht. Die Rückenlehne des Beifahrersitzes lässt sich mittels elektronischer Bedieneinheit weit nach hinten umlegen, Gurt angeschnallt lassen, so steht einem Schläfchen nach dem Fahrerwechsel auch nichts mehr im Weg.

Gepäck:
Für eine Limousine verfügt der Vectra 2002 über einen erstaunlich großen Kofferraum: er geht weit nach hinten, ist - positiv vermerkt – gerade geschnitten, ohne störende Aus-oder-Ein-Buchtungen, er ist zudem relativ hoch – das Urlaubsgepäck einer ganzen Familie passt problemlos hinein, außerdem ist er angenehm zu be- und entladen.

Was uns positiv überrascht hat:
Der geringe Verbrauch ! Wir mussten uns wirklich unsere beiden Köpfe darüber zerbrechen, wann und wo und ob wir überhaupt getankt hatten – zum Schluss kamen wir darauf, dass wir von Ungarn bis nach Hause nach Deutschland überhaupt nicht getankt haben. Ein äußerst sparsamer Diesel – da freut sich der Geldbeutel!

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