Monday, October 23, 2017
Kunden-Login:
Pole
Position
HOME

F1 Vorschau
F1 Rückblick
F1 Kalender 2008

Auto Reports
Reise Reports
Foto-Galerie
Wir über uns
Feedback
 

powered by
iWaveSolutions.com

 

 
  Auto Reports

 

Autotest Autotest Toyota Previa 6-Sitzer, 2,0l D-4D exec.

Technische Daten:
2,0-l-4D-Common-Rail-Diesel. 85kW (116 PS) Previa Executive 6-sitzer. Motor: 4 Zylinder, 16 Ventile, Vorderradantrieb, Diesel/Direkteinspritzung mit Common-Rail-Technologie, 1.995 ccm, 0-100 in 13,8 sec, Höchstgeschwindigkeit 175km/h Verbrauch innerorts 9,0l, außerorts 6,1l.

ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD), VSC (elektronische Stabilitätskontrolle mit (Antriebschlupfregelung) und Brems-Assistent, Schiebetüren mit Sicherheitsstopp (verhindert beim Parken am Gefälle, dass die Tür durch Eigengewicht unbeabsichtigt schließt), Soft-Close Türschließsystem für die Schiebetüren, Außenspiegel beheizbar, elektrisch einstellbar, Leichtmetallfelgen 6,5JJx16", Bereifung 215/60R16. Audiosystem: 6 Lautsprecher, Antenne scheibenintegriert, RDS Radio, CD, Audiobedienelemente in Lenkrad integriert. Klimaautomatik, Doppelklimaanlage (extra für Fond), Geschwindigkeitsregelanlage, elektronisch, Innenraum-Applikationen in Wurzelholz-Design, Lederausstattung mit Sitzheizung, Toyota Park Assistent-Einparksystem, Sensoren vorne und hinten, Front- und Seitenairbag. Preis in dieser Ausstattung: 26.400,00€

Absolut beeindruckt hat uns die Video-Einparkhilfe! Monitor mit kreuzen Genial, ich bin wirklich begeistert. Und am besten waren immer die Blicke, wenn ich mit dem – ja nicht gerade kleinen - Previa in winzige Parklücken rückwärts millimetergenau eingeparkt habe und nicht mal nach hinten geschaut habe…dass ich da im Cockpit einen Bildschirm hatte, auf dem eine Minikamera die Rückansicht des Autos zeigte, wusste ja keiner.. ?. Dazu noch die nahezu hysterisch piependen akustischen Parkhilfen – da kann nichts mehr schief gehen. Leider habe ich dann, nachdem ich den Previa wieder abgeben musste, beim Rückwärts einparken in meinem längst nicht so fortschrittlichen Auto älteren Jahrganges vergeblich nach dem Monitor mit dem Kamerabild gesucht.

Definitiv etwas, an das man sich gut und schnell gewöhnen kann! Auch etwas gewöhnungsbedürftig: die Tachoanzeige. Bild Tacho/Cockpit Statt wie bei den meisten Autos direkt im Armaturenbrett direkt hinter dem Lenkrad, sind die Anzeigen beim Previa leicht nach rechts hinten versetzt. Vor allem nachts muss man sich daran gewöhnen – es gibt einem zunächst das Gefühl, man habe kein Licht an, weil keine beleuchteten Armaturen hinter dem Lenkrad zu sehen sind. Klasse ist das Platzangebot auch bezüglich Ablagen. Neben dem geräumigen Handschuhfach gibt es Fächer links unter dem Lenkrad, links darüber, rechts über dem Beifahrerairbag, unter dem Navisystem und zwischen Fahrer- und Beifahrersitz so ausreichend, dass man bequem eine Handtasche abstellen kann!

Fahrverhalten:
Insgesamt weit über 2000 Kilometer, deutsche, österreichische und ungarische Autobahnen, Budapest und zurück, sicher kein Zuckerschlecken und eine lange Fahrt. Im Previa – super angenehm. Stressfrei, entspannt und sicher! Dazu noch der geringe Verbrauch – wir sind begeistert! Vorsicht beim Tempomat: einmal auf die (meist gesetzlich begrenzte) Geschwindigkeit eingestellt, sollte er auch diese genau halten – wenn’s bergab geht, wurde unser Previa aber gerne etwas schneller – wer nicht geblitzt werden will, sollte da aufpassen. Gewöhnen muss man sich an die Gangschaltung, die Gänge liegen sehr eng zusammen, am Anfang kam ich mir schon recht blöde vor, weil ich aus Versehen öfters vom zweiten in den fünften geschaltet habe, doch man gewöhnt sich sehr schnell daran, und dann ist es angenehm, nicht so schwer schalten zu müssen – witzig war es, als ich in mein eigenes, etwas betagtes Auto zurück wechselte und mich ärgerte, dass die Gänge so weit auseinander liegen….. Ruhige, direkte, aber nicht zu feinfühlige Lenkung, liegt auch über den angegebenen 175 km/h ruhig und sicher auf der Straße, die Geschwindigkeit spürt man kaum, wir hatten das Gefühl, sozusagen durch die Nacht zu "fliegen". Normalerweise sind wir nach einer solch langen Fahrt geschlaucht, fertig und gestresst, nach der Reise im Previa waren wir nur müde vom Schlafmangel, sonst aber recht entspannt!

Stadtverkehr:
Auch hier zeigte sich der Previa als perfektes Reiseauto. Die Fahrt vom Hotel jeden Tag durch Budapest zur Rennstrecke, mit dem Previa begann der Arbeitstag recht angenehm! Im Rückwärtsgang durch enge Gassen? Mit der Videohilfe im Heck kein Problem, sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird, erscheint das Bild der Kamera im Monitor. Wenden – auch ganz easy, denn der Previa hat einen angenehm kleinen Wendekreis, vorne ist er kürzer als man denkt, so kommt man auch durch enge Parkhäuser mit dem Van ohne Kratzer! Und im hektischen Stadtverkehr haben wir durch die erhöhte Sitzposition bestens den Überblick behalten!

Infotainment:
Das Radio ist bequem über Knöpfe aus der linken Lenkradseite zu bedienen, leider haben wir den Bogen nicht rausbekommen, wie man den Sendersuchlauf startet, anstatt nur von einem eingespeicherten Sender zum nächsten zu springen. Das hat uns beispielsweise in Ungarn nicht sonderlich geholfen, Antenne Bayern, Radio 7 und die NRW Sender gibt es dort leider nicht….. Das Navigationssystem hat uns letztes Jahr im Avensis Verso etwas besser gefallen. Ungarn war diesmal nicht dabei, und wenn man von Deutschland nach Österreich fahren will, muss man zuvor auf Österreich umstellen. Dann aber klappt es bestens, Staus werden angezeigt, ebenso Baustellen, was natürlich sehr hilfreich ist bei der Streckenplanung. Ist diese aber einmal vorgenommen (die Dame mit der bestimmenden Stimme bietet einem meist drei verschiedene Routen an, Schnell 1, schnell 2 und kurz) sollte man Änderungen und andere Abfahrten aber tunlichst vermeiden. Auf der Fahrt von München nach Wien wollten wir einen Stopp in Salzburg einlegen, um Red Bull US-Junior Scott Speed zu interviewen. Unser Navi-System wollte uns – ist ja auch der schnellste Weg – aber über Passau leiten, und hat bis weit nach Salzburg immer noch gefordert, wir sollten umdrehen beziehungsweise abfahren und Richtung Norden fahren, damit wir die Passauer Autobahn erreichen…. Aber man kann ja die Navi-Ansage leise und ganz ausstellen, alles also gar kein Problem. Kurz vor Wien hatte sie sich dann auch beruhigt und unsere Strecke neu berechnet und uns damit sogar an einem Mega-Stau vorbeigelotst! Danke! Zusätzlich war der Klang der Stereoanlage genial, richtig klasse, da bleibt man auch auf der langen Fahrt gut wach!

Komfort der Fahrgäste:
"Ich sitze hier wie im Flugzeug in der Business Class", hatte Marion lachend erklärt, als sie auf dem Rücksitz hinter dem Fahrersitz Patz genommen hatte, "bringt mir bitte jemand etwas zu trinken"….sechs komfortable Sitze hat der Previa, auch die vier Rücksitze sind einzelne Stühle, jeweils mit Armlehnen auf beiden Seiten und komfortabel schrägzustellender Rückenlehne. Was auf der langen Fahrt ganz klasse war: wenn man den Rücksitz hinter dem Beifahrersitz ganz zurückschiebt, die Kopfstütze am Beifahrersitz herausnimmt, den Sitz nach vorne schiebt und die Rückenlehne ganz umlegt, hat man zusammen mit der Sitzfläche des Rücksitzes ein flaches, langes Bett! Das gleiche kann man auch jeweils mit den Rücksitzen und den Sitzen in der dritten Reihe machen. Die Designer haben wirklich an alles gedacht, klappt man die Rückenlehne der Rücksitze nach vorne, entsteht ein Tisch mit Getränkehaltern. Bild Tisch Die hellgraue Lederausstattung in unserem Testmodell war übrigens auch in der Augusthitze recht angenehm. Die Lüftung ist spitze, die bestens kühlende Klimaanlage haben sogar wir (vehemente Klimaanlagengegner wegen akuter Schnupfenempfindlichkeit) ab und an genutzt und sind so nicht weggeschmolzen. Was mir auch besonders gefallen hat, das Doppelglasdach, wenn man hinten sitzt und durch die Nacht fährt, wird das "Moonroof" zum Sternendach, zum Träumen schön!

Gepäck: Es ist ja nun wirklich selten, eigentlich noch nie vorgekommen, dass wir zu dritt (Britta, Marion und ich) samt kompletter Sendetechnik auf dem Weg zum Grand Prix noch jede Menge Platz im Auto hatten. Doch im Previa hätten wir noch jede Menge Gepäck mitnehmen können, kein Problem! Und das obwohl wir schon die großen Koffer dabei hatten. Die dritte Sitzreihe lässt sich wahlweise umklappen, hochklappen oder ganz herausnehmen, absolut flexibel!

Was uns positiv überrascht hat:
Am meisten hat uns natürlich das bereits mehrfach erwähnte Video-Rückwartsfahr-Hilfssystem beeindruckt! Toll ist auch das Toyota Garantieprogramm Toyota Fair! Sollte Ihr Previa in den ersten drei Jahren nach Erstzulassung länger als einen Tag fahruntüchtig sein, beschafft Ihnen Toyota einen Leihwagen oder ein 1. Klasse Bahnticket, bei mehr als sechs Stunden Fahrt wird ein Flug in Business Class organisiert und bezahlt! Und sollte man im Ausland erkranken, hilft Toyota Eurocare mit einem Ersatzfahrer aus. Der Previa ist sicher nicht nur ein Familienvan, sondern gut auch für junge Leute geeignet, vor allem wenn sie sportlich sind, Sitze ruckzuck ausgebaut, und schon passen ein oder zwei Fahrräder problemlos hinein. Und nach meinem schweren Unfall im März in Malaysia, bei dem mir ein betrunkener Chinese mit 130 aufgefahren war habe ich mich ganz besonders gefreut, zu lesen, dass der Previa ein besonderes WIL (Whiplash Injury Lessening)-System hat, ein Schleudertrauma Schutzsystem, das über die Rückenlehnen der Sitze wirkt….hätte mein Proton Mietwagen in Malaysia das gehabt, hätte ich vielleicht jetzt – Monate später – keine Kopfschmerzen mehr!

Zurück

   
 

Alle Texte, Daten und Fotos dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt  -  Copyright  © 2002-12 - Pole Position Reports Stracke GmbH