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Autotest VW Jetta Wagon (Diesel)

Getestet haben wir den VW Jetta Wagon GLS 1.9L TDI in Kanada, beim Formel Eins Grand Prix in Montreal 2003.

Technische Daten:
1,9 Liter TDI-Motor, 4 Zylinder, 90 PS bei 3750 Umdrehungen, Servolenkung, ESP, ABS

Fahrverhalten:
Für einen Diesel ist der Jetta recht spritzig unterwegs – egal ob auf der Autobahn vom und zum Flughafen Richtung Montreal Downtown, auf den breiten Boulevards in der Millionenmetropole oder auch auf holprigen Seitenstraßen mit Schlaglöchern, das Auto macht richtig Spaß! Die Beschleunigung ist gut (und beim Tempolimit sorgt der serienmäßige Tempomat für rechtzeitiges Gaswegnehmen), die Lenkung reagiert schnell und ist leichtgängig, die Bremsen sind optimal. Auch die Federung lässt nichts zu wünschen übrig, die frostigen kanadischen Winter sorgen für reichlich Schlaglöcher und Bodenwellen – mit dem Jetta aber kein Problem.

Alles in allem kann man sagen, dass man bei hohen Geschwindigkeiten, wie auf der Autobahn, entspannt „dahincruisen“ kann, im Stadtverkehr dafür auch sportlich – man könnte fast schon sagen „heizen“ – kann. Der Grund dafür liegt auf der Hand – schließlich sind alle Jettas in Kanada serienmäßig mit ESP (Elektronisches Stabilitäts Programm) ausgestattet. Dazu kommt ein kleiner Wendekreis: Nordamerikaner sind ja große und breite Parkplätze gewöhnt, und das Personal in unserem Hotel staunte immer wieder, wie leicht und elegant wir rückwärts sogar in die engsten Parklücken rein kamen. Das gelang auch dank der guten Übersicht, die man vom Fahrersitz aus hat.

Infotainment:
Hier werden die Grundbedürfnisse erfüllt – Radio mit CD-Wechsler und Kassettendeck, verbunden mit acht Lautsprechern.

Komfort der Fahrgäste:
Sicherheit wird bei VW großgeschrieben – verstärkte Front- und Seitenaufprallflächen, um im Falle eines Falles die Passagiere bestmöglich zu schützen sind ohnehin serienmäßig. Dazu kommen Fahrer- und Beifahrer-Airbags und höhenverstellbare Dreipunkt-Gurte. Doch das gehört eigentlich zum unsichtbaren Komfort – kommen wir zu den täglichen Freuden des Lebens: die bequemen Ledersitze sind ergonomisch geformt, die Mittelarmlehne zwischen den Vordersitzen kann auch als Stauraum genutzt werden und die Getränkehalter sind praktischerweise vor den Lüftungsschlitzen platziert – da bleibt der Drink auch bei hohen Temperaturen kühl. Und es geht sowieso alles elektrisch – die Fensterheber, die Rückspiegel und auch das Sonnendach – das wir bei den warmen Juni-Temperaturen sehr gern geöffnet haben!

Gepäck:
Unser Jetta war ja ein Kombi – und es hat uns wirklich überrascht, wie viel da rein gegangen ist. Wir waren nämlich – da wir rund um den Kanada-Grand Prix auch noch andere Termine hatten – mit wirklich großem Gepäck unterwegs. Die Rückbank lässt sich komplett flach umlegen – dann einfach Koffer um Koffer reinstapeln. Und wenn man auf die schnelle kein Motel findet – der Platz ist so ausreichend, dass man locker auch drin übernachten könnte.

Was uns positiv überrascht hat:
Nordamerika hat ja einige eigene Autohersteller – aber Volkswagen gehört in Kanada zu den beliebtesten Automarken, und zwar quer durch alle Generationen. Was den Kunden wichtig ist, ist vor allem die Zuverlässigkeit – etwas typisch deutsches. Und tatsächlich betont VW in Kanada auch immer, dass seine Autos dem europäischen Standard entsprechen. Europäisches Styling und europäische Leistung – darauf ist man stolz bei VW Kanada – und die Kunden schätzen es.

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